Wer ist Bürgerhilfe?

Pech gehabt? - Wir helfen!

Die Gründung der Bürgerhilfe geht auf Initiative von sozial engagierten Frauen und Männern aus dem ehemaligen Kreuzberger Kiez SO 36, aus dem Jahre 1988 zurück.
Am 10. April 1989 fand die Gründungsversammlung statt. Ziel war und ist es, Hilfebedürftigen aus allen Bevölkerungsschichten, sei es altersbedingt, aus Abhängigkeit, Arbeitslosigkeit oder Krankheit als auch bei der Wohnungssuche und Integration, uneigennützig zu helfen.

 

Der ehemalige Vorsitzende des Vereins, Herr Horst Gedack, unterstreicht die Bedeutung der Bürgerhilfe und weist darauf hin: "Seitdem der Gedanke, im Kreuzberger Kiez in Not geratenen Bürgern zu helfen, über die Nachbarschaftshilfe mit erstem Leben erfüllt wurde, und durch die Öffnung der Wärmestube in der Wrangelstraße 66a weitere Notlagen lindern hilft, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer unseres Vereins damit mehreren tausend Bürgern mit Rat und Tat zur Seite gestanden". 

 

Horst Gedack

Inzwischen wird nicht nur die Gelegenheit geboten, Eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, zu duschen oder sich beraten zu lassen. Die Nachfrage in Not geratener Nachbarn nach Hilfen, ließ weitere Einrichtungen in den Bezirken Kreuzberg, Neukölln, Treptow und Lichtenberg mit bedürfnisgerechten differenzierten Angeboten entstehen. Diese Hilfeleistungen werden seit dem 01. Januar 2003 im neuen Kleid der Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH den betroffenen und bedürftigen Bürgern angeboten.
Sowohl das Projekt Nachbarschaftshilfe mit konkreten Arbeits-, Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten, das Übergangshaus, als auch die Projekte für Wohnungslose mit Beratungs-, Betreuungs- und Wohnangeboten bis hin zu den therapeutischen Wohngemeinschaften für mehrfach geschädigte suchtkranke Frauen und Männer, verfolgen das Ziel der Reintegration der betroffenen Menschen in unsere sozialen und gesellschaftlichen Bezüge durch konkrete Hilfen.

Der Vorstandsvorsitzende weist darauf hin: "Während, aber auch gerade außerhalb der kalten Jahreszeit, dürfen wohnungslose und andere sozial benachteiligte Menschen nicht allein gelassen werden. Sie bedürfen der Hilfestellung und Begleitung. Dies gilt um so mehr, mit Blick auf die finanziellen Kürzungen der Öffentlichen Hand und der damit einhergehenden Veränderungen in der Sozialen Landschaft Berlins, bei einer sich zuspitzenden Bedürfnislage der Bürger".
Hochmotivierte Sozialarbeiter/-innen und Suchttherapeuten/-innen betreuen heute in vier großen Versorgungsregionen des Landes Berlin täglich bis zu 250 bedürftige Menschen in den 7 Einrichtungen des Trägers.